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il Gusto Barocco

VITA Йорг Халубек

Jörg Halubek (geb. 1977) studierte Orgel, Cembalo, Dirigieren und Musikwissenschaft in Stuttgart, Freiburg, Tübingen und Basel bei Jon Laukvik, Robert Hill, Jesper Christensen und Andrea Marcon.

2004 gewann er den ersten Preis des XIV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig im Fach Orgel. Es folgten zahlreiche Einladungen zu Konzerten bei internationalen Festivals, beispielsweise die Bachfeste in Leipzig, Salzburg, Ansbach und Ekaterinburg. Im Frühjahr 2007 spielte er sämtliche Orgelwerke Bachs an vierzehn aufeinander folgenden Sonntagen in Stuttgart. Als Solist musizierte er mit dem Venice Baroque Orchestra, dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg und mit dem Staatsorchester Stuttgart. Bei einer Japan- und Korea-Tournee des Stuttgarter Kammerorchesters debütierte er im Juni 2007 mit Bachs Cembalokonzert in d-moll u.a. im ausverkauften großen Konzertsaal des Seoul Arts Center.

2009 gründete Halubek das Stuttgarter Barockorchester „il Gusto Barocco“. Zentrales Repertoire des Ensembles sind die Musik J.S.Bachs und unentdeckte württembergische Hofkompositionen. Neben einer eigenen Konzertreihe in Stuttgart führten Gastverträge an die Staatsoper Stuttgart und zu den Händelfestspielen nach Karlsruhe. Es entstanden Konzertmitschnitte durch den SWR und eine CD beim Schott-Verlag.

Als Dirigent übernahm Jörg Halubek im Frühjahr 2009 die musikalische Assistenz bei einer Koproduktion der Staatsoper Stuttgart und der Salzburger Festspiele (A. Vivaldis „Juditha trium-phans“; Sebastian Nübling / Lutz Rademacher). Später dirigierte er 11 Vorstellungen dieser Produktion am Stuttgarter Schauspielhaus. 2010 leitete er eine Konzertreihe mit il Gusto Barocco zu J.S. Bachs Musikalischer Bibliothek in Stuttgart; darunter eine szenische Produktion von Händels Oratorium „Il Trionfo del Tempo“. 2011 folgte eine Konzertreihe zur Württembergischen Hofmusik, im Herbst 2012 wird er die Uraufführung der Stuttgarter Barockoper „La Tisbe“ von A.G. Brescianello leiten. SWR und cpo dokumentieren dieses Werk im Radio und auf CD. Im Februar 2012 dirigierte Jörg Halubek Alessandro Scarlattis Oper „Griselda“ am Staatstheater Kassel und erarbeitete mit den Sängern und dem Staatsorchester eine historische informierte Musizierweise. Im März 2013 soll die erfolgreiche Arbeit mit Antonio Vivaldis Oper „L´Olimpiade“ fortgesetzt werden.

Seit 2008 verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit der Barockgeigerin Leila Schayegh. Als ehemalige Studenten der Schola Cantorum Basiliensis und Dozenten an der Karlsruher Musikhochschule treten sie als Duo insbesondere mit Bachs Sonaten für Violine und Cembalo auf.

Nach einer CD-Produktion großer Bachscher Orgelwerke an der Silbermann-Orgel zu Rötha spielte Halubek für den SWR sämtliche Cembalo- und Orgelwerke von Bernardo Storace (Venedig 1664) auf zwei original erhaltenen italienischen Instrumenten ein (CD-Veröffentlichung bei cpo). Es folgten zwei CD-Einspielungen mit Mossi-Sonaten und französischer Musik des 17. Jhdts. mit Leila Schayegh (Pan-Classics) sowie eine CD mit italienischen Arien mit dem Counter-Tenor Franco Fagioli (Carus/SWR).

Seit 2010 ist Jörg Halubek Professor für Historische Tasteninstrumente und Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart.

 

TERMINE

May 24 | Warschau | Alte Musik Fest
Violine und Cembalo

May 30 | Kassel | Staatstheater
Vivaldi L´Olimpiade

Jun 02 | Berlin | Musikinstrumentenmuseum
Violine und Cembalo

Jörg Halubek